Larissa Baumann ist ein erfrischender Wind in der Schweizer Soul- und Bluesszene. Die Thurgauer Sängerin und Pianistin begann ihre musikalische Reise früh, spielte Gitarre und Schlagzeug in ihrer Jugend und entdeckte während ihrer musischen Matura die Liebe zum Klavier und Gesang. Ihre professionelle Karriere startete vor rund fünfzehn Jahren, als sie den Countrysänger Jeff Turner als Special Guest auf Tournee begleitete.
2015 gründete Larissa ihre eigene Band aus Profimusikern und begeisterte fortan an Festivals und Konzerten im In- und Ausland – vom Blues'n'Jazz Rapperswil über das Vully Blues Festival bis hin zu einem Auftritt in Nordkorea, wo sie mit dem «Best Solo Performance»-Preis ausgezeichnet wurde. 2020 erschien ihr Debütalbum «Gotta Break Free», 2024 folgte «Showtime» – produziert von Angelo Signore in den Powerplay Studios in Maur und ausgezeichnet mit dem Swiss Blues Music Award für das beste Schweizer Blues-Album 2025. 2026 wurde Larissa Baumann zudem als «Artist of the Year» mit dem Swiss Blues Award geehrt. Mit ihrer soulig-warmen Stimme, energiegeladenen Bühnenpräsenz und einer facettenreichen Mischung aus Blues, Soul, Jazz und Funk gehört sie zu den spannendsten Künstlerinnen der Schweizer Musikszene.
Walter Baumgartner (Musiker, Songwriter, Composer) ist mit der Musik und dem Blues im Speziellen seit einer Ewigkeit verbunden und hat deshalb die Musik vor Jahren zu seinem Beruf gemacht. Mit seiner Stimme, der Mundharmonika und seinen Songs begeistert er an Konzerten und Veranstaltungen und wirbt erfolgreich für diesen grundlegenden, bodenständigen und wegweisenden Musikstil der Schwarzen in allen Facetten.
Aktuell konzentriert sich sein musikalisches Schaffen auf die Bandprojekte:
Walt’s Blues Box (Trad. & Modern Blues vom Trio bis Oktett mit Bläsersatz)
Walter Baumgartner Quartett (Trad. Swing- und Jump Blues)
Acoustic Blues Drifter (Folk, Blues & Bluegrass mit Joe Schwach an Gitarre & Gesang)
Baumgartner & Kasehs (mit dem Gitarristen und Sänger Hannes Kasehs aus Wien)
Er hat auf über 27 CD Produktionen mitgewirkt. Selber hat er mit seinen Formationen bisher 13 Alben eingespielt. 2016 hat er den Swiss Blues Award in Basel gewonnen. Er hat in Vergangenheit eine Blues Sendung am lokalen Radio Stadtfilter live moderiert, sowie die Albani Thursday Blues Session in Winterthur ins Leben gerufen und geleitet. Er gründete die Winterthurer Blues Night im Salzhaus, sowie die Bluesnight in Dübendorf und Heiden. Er gibt Einzel- und Gruppenunterricht für Mundharmonika und leitet seit längerer Zeit diverse Workshops. Zudem ist er seit einigen Jahren Endorser der Firma Hohner und spielt exklusiv Hohner Mundharmonikas.
Lisa Berg, aufgewachsen in Fällanden bei Zürich, ist Chansonsängerin, Texterin und promovierte Juristin. Ihre musikalische Laufbahn begann mit der Begegnung mit der legendären Chanson-Diva Topsy Küppers, an deren Seite sie die Grundbegriffe von Kabarett und Chanson erlernte. 1998 entstand aus der Zusammenarbeit mit dem Pianisten und Komponisten David Ruosch eine kongeniale Partnerschaft, die seither über zehn Programme, fünf Alben und unzählige Auftritte im deutschsprachigen Raum hervorgebracht hat.
Voll schalkhafter Melancholie beschwört Lisa Berg mit ihrer berührenden Chansonstimme Alltagstragödien, Frühlingsidyllen und Rauschzustände – elegant, verführerisch und stets mit einem feinen Humor. Ihre über hundert selbst verfassten Texte erklingen auf Hochdeutsch, Züritüütsch, Französisch und sogar Tahitianisch. Sie steht in der Tradition grosser Namen wie Edith Piaf, Georg Kreisler und Paul Burkhard.
Seit 2003 ist das Duo regelmässig am Chansonfest Berlin zu Gast; Berlin und Wien wurden zu ihrer zweiten musikalischen Heimat.
Chris Conz, geboren 1985 in Uster (Kanton Zürich), ist eine internationale Grösse in der Welt des Boogie-Woogie, Blues und Jazz-Piano. Mit elf Jahren entdeckte er durch seinen Lehrer und Förderer Hamp Ruosch den Boogie-Woogie, mit 14 hatte er seinen ersten öffentlichen Auftritt. Der Durchbruch kam mit 16, als Silvan Zingg ihm die Chance gab, als Überraschungsgast am Internationalen Boogie-Woogie Festival Lugano aufzutreten.
Seither hat Chris Conz auf Bühnen in der ganzen Welt gespielt – in den USA, in nahezu jedem europäischen Land, in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Madagaskar und Australien. Er stand mit Grössen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber, Frank Muschalle und Bob Seeley auf der Bühne und begleitete mit Terry & The Hot Sox unter anderem die legendäre Wanda Jackson sowie Bill Haley's Original Comets.
Neben seinen Soloauftritten ist Chris Conz mit dem Chris Conz Duo, Trio und der Formation «The Royal Rhythms» unterwegs. Zahlreiche Auszeichnungen belegen sein Können: der kleine Prix Walo als beste Nachwuchsband der Schweiz (2011), der Swiss Jazz Award (2013) und der German Boogie-Woogie Award PINETOP als Pianist des Jahres (2017).
Seit 2011 ist er zudem Ideengeber und Organisator der «International Boogie Nights» in Uster und Thun, die jährlich an die 2000 Besucher anziehen. Über seine Social-Media-Kanäle betreibt er eine der weltweit grössten Genre-Plattformen und engagiert sich als Mentor für junge Pianotalente.
Isabelle Gichtbrock ist Mezzosopranistin, Rezitatorin und Blockflötenlehrerin aus der Zürichseeregion. Sie studierte Blockflöte und Traversflöte und ist heute sowohl als Konzertsängerin wie auch als Sprecherin auf der Bühne aktiv. In musikalisch-literarischen Programmen verbindet sie Gesang und Rezitation – etwa mit Texten von Hermann Hesse, Rainer Maria Rilke oder Lou Andreas-Salomé, begleitet von Ensembles aus Klavier, Streicher und weiteren Instrumenten.
Sie tritt regelmässig an Festivals und Konzertreihen in der ganzen Schweiz und im angrenzenden Ausland auf, unter anderem am Engadin Festival, an der ZHdK und mit den Basler Madrigalisten. Zudem ist sie Mitglied des Ensembles Frozen Cinderellas, das mit Eigenkompositionen, Chansons und Rezitationen leichtfüssigen Humor und tiefsinnige Philosophie verbindet. An der Musikschule Stäfa unterrichtet sie Blockflöte.
Walter Grimm, geboren am 5. April 1960 in Winterthur, bekam die Musik von seinem Vater in die Wiege gelegt – dieser war Handörgeler und Klarinettist. Schon mit 16 Jahren stand er mit seinem Vater als «Kapelle Grimm, Vater und Sohn» auf der Bühne. 1976 gründete er das «Schweizer Volksmusik-Quartett» und war fortan als Musiker viel unterwegs.
Am Konservatorium Winterthur (Klarinette) und an der Musikhochschule Zürich (Harmonielehre) bildete er sich weiter und erlangte eine ausgereifte Technik sowie ein breites musikalisches Verständnis. Sein Repertoire reicht von virtuoser Innerschweizer Volksmusik über Salonmusik und Klassik bis hin zu Jazz und Big-Band-Swing. Neben seiner eigenen Kapelle Walter Grimm ist er unter anderem als Solo-Klarinettist im Symphonie-Orchester Reto Parolari und als Saxophonist in verschiedenen Big Bands aktiv. Zahlreiche Radio- und Fernsehauftritte – etwa in der SRF-Sendung «Potzmusig» – sowie CD-Produktionen dokumentieren sein Schaffen. Als Komponist hat er rund 80 Eigenkompositionen geschrieben.
Neben der Bühne führte Walter Grimm über 35 Jahre lang das Musikhaus Grimm & Piano-Center in Winterthur, das er 2025 an seine Söhne übergab – und widmet sich seither noch intensiver dem Musizieren und Komponieren.
Thomas Grossenbacher wurde in Zürich geboren und begann im Alter von zehn Jahren mit dem Cellospiel. Schon nach wenigen Lektionen bei Tatjana Valleise, der damaligen Solocellistin des Tonhalle-Orchesters Zürich, stand sein Entschluss fest, Musiker zu werden. Seine weiteren Lehrer waren Mischa Frey und Claude Starck am Konservatorium Zürich sowie David Geringas an der Musikhochschule Lübeck, wo er sein Studium mit dem Konzertexamen «mit Auszeichnung» abschloss.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Menahem Pressler, Robert Mann, György Ligeti und Alfred Schnittke.
Über 26 Jahre lang war Thomas Grossenbacher Erster Solocellist im Tonhalle-Orchester Zürich und arbeitete unter Dirigenten wie David Zinman, Armin Jordan und Paavo Järvi. Seine CD-Einspielung von Richard Strauss' «Don Quixote» mit dem Tonhalle-Orchester unter David Zinman fand grosse internationale Beachtung. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er in Europa, den USA, Taiwan und Japan.
Heute ist Thomas Grossenbacher Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er Violoncello und Kammermusik unterrichtet. Zahlreiche seiner ehemaligen Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und besetzen exponierte Positionen in namhaften Orchestern und Kammermusikformationen.
Managerin von Thomas Scheytt!
Der in Österreich aufgewachsene Boogie-Woogie-Pianist Lukas Koeninger entdeckte mit 17 Jahren durch eine Kiste alter Schallplatten seine Leidenschaft für Musik und brachte sich Klavier und Gesang selbst bei.
2015 zog er nach Südfrankreich und baute sein eigenes reisetaugliches Boogie-Piano. Was als Strassenmusik begann, führte bald zu Engagements an Festivals und in Jazzclubs in ganz Europa. Sein Debütalbum My Plan B(oogie)! (2019) erhielt persönliche Anerkennung von seinem Idol Jerry Lee Lewis, 2021 folgte das zweite Album The Traveling Piano Man!. ORF II widmete ihm ein Porträt in der Sendung Tiroler Leut', und seine Geschichte wurde in über zwanzig Zeitungsartikeln und Radiointerviews aufgegriffen.
2024 erschien sein Buch The Traveling Piano Man – My life as a busking musician!, und seither veranstaltet er sein eigenes Festival The Boogie Stomp mit internationalen Musikern. Judith Lewis, die Witwe der Rock'n'Roll-Legende, lud ihn persönlich mehrfach in die USA ein – unter anderem zur Denkmal-Einweihung in Ferriday, Louisiana, und zur Enthüllung der Gedenkstatue in Southaven, Tennessee. Beide Male war er der einzige europäische Musiker. Lukas Koeninger gehört zu den wenigen «Killer Godsons» und darf sich als von Jerry Lee Lewis persönlich anerkannter Schützling bezeichnen.
Andi Lindegger ist Drummer und Percussionist aus dem Zürcher Oberland. Seit 2005 ist er festes Mitglied der Coverband Fine Taste, mit der er in über 700 Auftritten sein Können unter Beweis gestellt hat. Ob am Schlagzeug in der rockigen Konzertformation oder am Cajón in der akustischen Besetzung – Andi Lindegger liefert den rhythmischen Puls, der die Band antreibt.
Martin Meyer aus Wohlen AG ist einer der begehrtesten Schweizer Drummer im klassischen Jazz- und Swingstil. Ob beim Swingdance Arkestra, bei den Blue Flagships, den BIG easy Gators, im Chris Conz Trio oder als gefragter Big-Band-Drummer – überall schätzt man den Swing-Spezialisten für sein feinfühliges Spiel.
Über Martin Meyer heisst es, man müsste bei ihm eher von «Schnaufzeug» reden: Er atmet das Schlagzeug mehr, als dass er draufschlägt – und das ohne den geringsten Druckabfall. Mit dem Chris Conz Trio, an der Seite von Chris Conz und Arno Schulz, gewann er 2013 den Swiss Jazz Award. Aktuell ist er unter anderem mit dem Programm «Classic meets Jazz» unterwegs, in dem er zusammen mit den Pianisten Dave Ruosch, Chris Conz und Maurice Imhof klassische Werke in swingenden Boogie-Woogie verwandelt.
Martin Meyer ist Yamaha Artist.
Yulia ist eine in der Schweiz lebende Pianistin russischer Herkunft. Nach ihrem Abschluss am Moskauer Konservatorium (Klasse von Naum Schtarkman und Ruvim Ostrovsky) setzte sie ihre Ausbildung in der Schweiz bei Konstantin Scherbakov und Peter Solomon fort. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter der Adilia-Alieva-Wettbewerb (Frankreich), der IBLA-Wettbewerb (Italien) und der Concours musical de France. Als Solistin, Kammermusikerin und Orchesterpianistin tritt sie an Festivals wie dem Menuhin Festival Gstaad, den Zürcher Festspielen und Rainbow 21 in der Suntory Hall Tokio auf. Sie musizierte mit Künstlern wie Emanuel Ax, Martin Grubinger, Ilya Gringolts und Alexander Rudin und spielte unter Dirigenten wie David Zinman, Esa-Pekka Salonen und Franz Welser-Möst.
Zu ihrer Diskografie zählen das Soloalbum Novelettes (2015), Schostakowitschs Klavierkonzert mit dem Giraud Ensemble (Primus, 2017) sowie Poulencs Konzert für zwei Klaviere und Orchester bei Solo Musica/Sony Music. Yulia ist Dozentin und Korrepetitorin an der Zürcher Hochschule der Künste.
Tatiana Radkewitsch ist eine in der Schweiz lebende Konzertpianistin und Organistin russischer Herkunft. In einer Musikerfamilie in Kasan (UdSSR) geboren, debütierte sie bereits mit elf Jahren solistisch und mit Orchester. Ihre Ausbildung absolvierte sie mit Auszeichnung an der Zentralmusikschule Moskau, am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium und an der Zürcher Hochschule der Künste, wo sie bei Lehrern wie Vera Gornostajewa, Konstantin Scherbakov und Andreas Jost studierte.Seit 2013 in der Schweiz ansässig, entdeckte sie die Orgel als zweite künstlerische Berufung. Sie konzertiert weltweit als Solistin und Kammermusikerin – unter anderem in Kuwait, Frankreich, Kroatien, Italien, Spanien, Lettland und Grossbritannien sowie in bedeutenden Konzertsälen Russlands.Grosse Beachtung fanden ihre Gesamtaufführungen in Hombis Salon Zürich: sämtliche Beethoven-Sonaten (2017/18), das Klaviergesamtwerk Chopins (2018/19), ein Schumann-Zyklus (2019/20) sowie ein Brahms-Kammermusikzyklus (2021/22).Während der Corona-Pause entstanden zwei Alben: das Orgelalbum Joy to the World und das Klavier-Doppelalbum Alla reminiscenza mit Werken russischer Komponisten, gewidmet ihrer verstorbenen Mutter, der Musikwissenschaftlerin Alla Radkewitsch. 2022 initiierte sie in Mellingen eine Benefizkonzertreihe zugunsten der ukrainischen Bevölkerung.
Marco Reust aus Fehraltorf ist Pianist und Akkordeonist. Als vielseitiger Tastenmann beherrscht er sowohl die Finessen des Klavierspiels als auch das ausdrucksstarke Akkordeon. Er ist Mitglied der Coverband Fine Taste aus dem Zürcher Oberland, die seit 2005 mit ausgewählten Songs aus fünfzig Jahren Musikgeschichte begeistert und auf über 700 Auftritte zurückblickt.
David «Dave» Ruosch, geboren 1962 in Zürich, ist freischaffender Pianist, Komponist, Songwriter und Musikpädagoge. Europaweit gilt er als hochkarätiger Stilist und authentischer Vertreter des Boogie-Woogie, Blues, Stride und Swing. Aufgewachsen in Schwamendingen, fand er über die Rolling Stones und Chuck Berry zum Blues und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das Klavier.
Trotz klassischer Ausbildung am Konservatorium Zürich (1984–1988) zog es ihn in die Jazz- und Blues-Richtung. Bereits während des Studiums wurde er von der Rock'n'Roll-Band Terry & The Hot Sox als Pianist und Arrangeur engagiert. Im Laufe seiner Karriere stand er mit Grössen wie Axel Zwingenberger, Vince Weber und Wanda Jackson auf der Bühne und begleitete Künstler wie Vera Kaa, Marc Storace, Hazy Osterwald und die Jazz-Legende Earle Warren.
2012 wurde Dave Ruosch gleich doppelt ausgezeichnet: mit dem Vienna Blues Award und – gemeinsam mit seiner langjährigen Bühnenpartnerin Christina Jaccard – mit dem Swiss Jazz Award. Neben seinen Soloauftritten ist er mit dem Dave Ruosch Trio (mit Dani Gugolz und Peter Müller), im Quartett «Benny's From Heaven» und in verschiedenen Duo-Formationen unterwegs. Als Chansonkomponist vertont und arrangiert er zudem die hoch- und schweizerdeutschen Texte von Lisa Berg.
Dave Ruosch unterrichtet Jazzpiano an der MKZ (Musikschule Konservatorium Zürich) und ist Dozent für Fachdidaktik und traditionelles Jazzpiano an der Zürcher Hochschule der Künste. Sein Bruder ist der ebenfalls bekannte Boogie-Pianist Hamp Ruosch («Hamp Goes Wild»).
Hamp Goes Wild – was braucht guter Rock'n'Roll? Einen knallenden Kontrabass, einen stetigen Drummer als Puls der Band, ein Piano, das den Boogie-Woogie-Swing aufrechterhält, und eine starke Stimme. Wenn das Rezept stimmt, sind Genregrenzen zwischen Boogie-Woogie, Piano-Blues und Rock'n'Roll nebensächlich – Hauptsache, es fetzt. Und das tut es bei Hamp Goes Wild ohne Zweifel.
Seit 1985 ist Hamp als Pianist und Sänger auf der Bühne. Den Grundstein legte ein erster Preis am Talentschuppen von Victor Eugster (Trio Eugster), gefolgt von Fernsehauftritten und zahlreichen Live-Shows. Am 5. Juli 1992 sprang er in Wettingen für den legendären Jerry Lee Lewis ein, der vor dem Konzert zusammengebrochen war – eine einmalige Gelegenheit und ein Höhepunkt seiner Karriere.
Seither hat Hamp unzählige Auftritte absolviert: am «Out in the Green»-Openair, als Stargast beim Musical Buddy in Hamburg (in der Rolle von Jerry Lee Lewis), am Rock'n'Roll Festival im Albisgüetli Zürich mit Linda Gail Lewis, am Bluesfestival Luzern, am Boogie Woogie Festival in Laroquebrou (Frankreich) und an der Tour de Suisse in Davos, um nur einige zu nennen.
Fünf Alben dokumentieren sein Schaffen – von der Debüt-CD Hamp Goes Wild (1992) über Roomin' House Boogie (2008, mit einem Duett mit Musicstar Carmen Fenk) bis zur jüngsten Veröffentlichung Ten Long Fingers (2017). Die Spielfreude ist bis heute ungetrübt. So keep on rockin'!
Corinne Ryter aus Lenzburg ist Gitarristin und Sängerin mit einem ungewöhnlichen musikalischen Werdegang: Ursprünglich auf dem besten Weg zur klassischen Konzertmusikerin mit der Oboe, wandte sie sich dem Metal zu – eine Leidenschaft, die sie seit ihrem ersten Konzert im Alter von 13 Jahren nicht mehr losliess.
Seit 2019 ist sie Gitarristin der Schweizer Modern-Metal-Band Ophelia's Eye, mit der sie 2021 die Debüt-EP «Fight for Us» und 2025 bereits das vierte Album «Severance» veröffentlichte. Neben dem Gitarrenspiel übernimmt sie bei Ophelia's Eye vereinzelt auch Gesangsparts, etwa im balladenhaften Duett «Letters». Darüber hinaus engagiert sich Corinne Ryter als Festivalorganisatorin: Mit dem «Eye See You»-Festival schuf sie eine Plattform für aufstrebende Metal-Bands, verbunden mit ihrer Vision, Metal und Spiritualität zusammenzubringen.
Thomas Scheytt, geboren 1960 in Murrhardt, gilt als einer der besten zeitgenössischen Blues- und Boogie-Pianisten Europas. Als Pfarrerssohn erhielt er früh Klavier- und Orgelunterricht und liebäugelte zunächst mit einer Kirchenmusik-Laufbahn. Stattdessen studierte er Philosophie, Germanistik und Geschichte in Freiburg – was ihn, wie er selbst sagt, «geradewegs» in eine Karriere als Bluesmusiker führte. Seit 1983 konzertiert er als Pianist und Komponist.
Mit rund 120 Konzerten pro Jahr gehört Scheytt zu den meistbeschäftigten Musikern der europäischen Blues- und Boogie-Szene. Er tritt solo auf, im Duo Netzer & Scheytt mit Ignaz Netzer sowie mit seinem Trio Boogie Connection – unter anderem viermal beim weltberühmten New Orleans Jazz Festival in Ascona. Seine CD «Blues Colours» wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert, und 2015 gewann er gleich zweimal den German Blues Award (Bestes Piano und Bestes Duo). Ob Ragtime, Stride, Gospel, Swing oder eigene Kompositionen – Thomas Scheytt verbindet technische Brillanz mit tiefer Emotionalität und einem feinen Humor, der «den Philosophen am Klavier» unverkennbar macht.
Jill I. Schmid, aufgewachsen in Egg bei Zürich, hatte den Rhythmus schon als Kind im Blut – lange bevor sie je eine Unterrichtsstunde erhielt. Was als Trommeln auf Plastikkübeln mit selbst geschnitzten Stecken begann, wurde zur lebenslangen Leidenschaft. Als Autodidaktin eignete sie sich das Schlagzeugspiel nach Gehör an, was ihr bis heute ermöglicht, spontan in jede Formation einzusteigen.
In den 1980er-Jahren wurde sie Mitglied der New-Wave-Band Toxic Shock, mit der sie von St. Gallen bis Genf auftrat – unter anderem in der Roten Fabrik in Zürich. Als Frau am Schlagzeug war sie damals fast eine Sensation. Seither spielt Jill Schmid in verschiedenen Bands und Formationen Rock, Blues und Pop und lässt sich auch spontan auf Jamsessions ein. Ihrer Liebe zur Musik setzt sie keine Grenzen.
Arno Schulz, geboren 1971 in Rüti im Zürcher Oberland, entdeckte in seiner Jugend die Liebe zum Rock & Roll und fand so zu seinem Instrument, dem Kontrabass. Nach ersten Banderfahrungen in diesem Genre erweiterte er sein musikalisches Spektrum um Rhythm & Blues, Boogie und Jazz. Zu seinen Vorbildern zählen Kontrabass-Legenden wie Jimmy Blanton, Milt Hinton und Ray Brown.
Als gefragter Kontrabassist begleitete er zahlreiche nationale und internationale Musiker, darunter Mike Sanchez, Lucky Tubb und Pep Torres, und wirkte an mehreren CD-Produktionen mit. Seit 2012 ist er Mitglied des Chris Conz Trios, mit dem er 2013 den Swiss Jazz Award gewann.
Arno Schulz lebt in Villnachern und ist als freischaffender Musiker tätig.
Aleksandr Shaikin wurde in Tscheboksary, Russland, geboren und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 15 zog er nach Moskau, wo er seine Ausbildung bei renommierten Professoren wie Anna Arzamanova, Eliso Virsaladze und Pavel Gililov (Klavier) sowie Aleksandr Bonduryansky (Kammermusik) fortsetzte. 2015 gewann er den zweiten Preis beim prestigeträchtigen internationalen Klavierwettbewerb Géza Anda in Zürich.
Als Konzertpianist trat Aleksandr Shaikin in bedeutenden Sälen auf, darunter die Tonhalle Zürich, das Auditorium Stravinsky in Montreux, der Grosse Saal des Tschaikowsky-Konservatoriums in Moskau, die Salle Cortot in Paris und die Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Neben seiner Solistenkarriere ist er ein leidenschaftlicher Kammermusiker und pflegt die Verbindung von Klaviermusik mit Tanz, Theater und Rezitation. So trat er unter anderem als Pianist in Jeroen Verbruggens Ballett «Ba\Rock» am Grand Théâtre de Genève auf. Aleksandr Shaikin lebt in Lausanne und unterrichtet am Conservatoire de Musique de Genève.
Angelo Signore, geboren 1963, war schon als Kind von der Musik fasziniert und begann mit zehn Jahren Akkordeon zu spielen. Den entscheidenden Impuls erhielt er durch seinen Onkel, einen klassisch ausgebildeten Pianisten, der ihm neue musikalische Welten eröffnete. Einige Jahre später wechselte er zu den Tasteninstrumenten. 1988/89 studierte er an der Dick Grove School of Music in Los Angeles, wo er sein Diplom erwarb und Masterclasses bei Terry Trotter, Henry Mancini und Russel Ferrante besuchte.
Als vielseitiger Pianist und Keyboarder ist Angelo Signore in nahezu allen Stilrichtungen zu Hause – Jazz, Blues, Pop, Country, Latin, Rock, Funk, Gospel und Musical gehören zu seinem breiten Spektrum. Er tourte in Europa, den USA, Kanada, der Karibik, China und Hongkong und stand mit Künstlern wie Phil Collins, Gil Scott Heron, John Lord und Ian Paice (Deep Purple), Toni Vescoli, Francine Jordi, Lis Assia und vielen anderen auf der Bühne. Daneben wirkt er als musikalischer Leiter, Arrangeur, Komponist und Studiomusiker. Mit Justina Lee Brown gewann er 2019 die Swiss Blues Challenge und mit Larissa Baumann 2025 das Best Swiss Blues Album. Angelo Signore ist Prüfungsexperte für die SAMP und Dozent an den Musikschulen Uster-Greifensee und Zürcher Oberland.
Dave Troxler aus Pfäffikon ZH ist Sänger, Songwriter und Gitarrist. Als Frontmann der Coverband Fine Taste aus dem Zürcher Oberland steht er seit 2005 auf der Bühne und begeistert mit seiner ausdrucksstarken Stimme und seinem Gitarrenspiel. Mit über 700 Auftritten hat sich die Band als feste Grösse für ausgewählte Coversongs aus fünfzig Jahren Musikgeschichte etabliert – und Dave Troxler gibt ihr als Lead-Sänger das Gesicht und die Stimme.
Simon Wyrsch, geboren 1983 in Zürich, gehört zu den besten jungen Jazzklarinettisten weltweit. Sein warmer, klarer Klang und seine stilistische Vielseitigkeit – von Swing über Bop und Bossa Nova bis hin zu Modern Jazz und Filmmusik – machen ihn zu einem der wenigen Musiker seiner Generation, die der Klarinette als Hauptinstrument im zeitgenössischen Jazz neues Leben einhauchen.
Bereits als Teenager trat Simon Wyrsch professionell auf – in kleinen Combos, Big Bands und Theaterproduktionen – bevor er an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) seinen Master of Music Education erwarb. Meisterkurse besuchte er bei Grössen wie Billy Taylor, Lewis Nash, Cedar Walton, Curtis Fuller und Dave Liebman. Er ist Stipendiat der Friedl-Wald-Stiftung, war Teilnehmer von Betty Carter's Jazzahead-Programm und gewann den dritten Platz am 11. International Jazz Soloist Competition in Monte Carlo.
Simon Wyrsch konzertiert weltweit – vom Avignon Jazz Festival über den Kennedy Center Jazz Club bis hin zu einer ausgedehnten Tournee 2015 quer durch Russland (rund 70 Konzerte von Moskau bis Wladiwostok, gemeinsam mit dem Gusli-Virtuosen Gudimir). Er ist mit verschiedenen Formationen unterwegs: dem Simon Wyrsch Quartett, dem Swing-Ensemble «Benny's From Heaven» (mit Dave Ruosch), im Duo mit dem amerikanischen Gitarristen Howard Alden sowie mit den Gadjolinos. Daneben ist er als Filmmusiker tätig und zählt rund 20 Credits bei Dokumentarfilmen, TV-Spots und Kinofilmen.
Als Endorser für Buffet Crampon und Vandoren gibt Simon Wyrsch zudem Clinics und Meisterkurse zu Jazz, Klarinette und Improvisation.
