Wellentanz Backstage
Ein Podcast mit den Künstlerinnen und Künstlern von der Villa Wellentanz.
Im Dreieck – Isabelle Gichtbrock im Gespräch
Isabelle Gichtbrock hat an vier Musikhochschulen Flöte studiert – und dann die Stimme entdeckt. Heute singt, spricht und dirigiert sie, immer an der Schnittstelle zwischen Musik und Literatur. Ihr Programm «Im Dreieck» erzählt die Geschichte von Clara und Robert Schumann und dem jungen Johannes Brahms – eine Dreiecksbeziehung voller Nähe, Schmerz und offener Fragen, die Musikliebhaber bis heute bewegt. Im Gespräch spricht Isabelle über ihren ungewöhnlichen Weg von der Flöte zur Stimme, über Clara Schumann als Pionierin, über glühende Briefe und die Frage, die niemand beantworten kann – und darüber, warum ein intimer Raum wie die Villa Wellentanz der perfekte Ort ist, um diese Geschichte zu erzählen.
Simon Wyrsch im Gespräch – Klarinette, Swing und ein Leben für die Musik
Simon Wyrsch entdeckte die Klarinette mit elf Jahren in einem Schulorchester der Waldorfschule und wusste spätestens mit sechzehn, dass Musik sein Leben sein würde. Heute zählt er zu den vielseitigsten Klarinettisten der Schweizer Jazzszene – ob Swing, Bossa Nova, Gipsy Jazz oder Volksmusik. Im Gespräch – aus organisatorischen Gründen über Microsoft Teams geführt – erzählt Simon, wie er mit «Benny's From Heaven» die Musik von Benny Goodman auf seine ganz eigene Art interpretiert, wie die Band vor rund fünfzehn Jahren zusammenfand und warum das Quartett aus Klarinette, Klavier, Bass und Schlagzeug für ihn das Streichquartett des Jazz ist. Er berichtet von einer unvergesslichen Russland-Tournee, seiner Leidenschaft für verschiedene Stile – und davon, warum ein intimer Saal wie die Villa Wellentanz für ihn genauso reizvoll ist wie eine grosse Festivalbühne.
Lukas Koeninger im Gespräch - The Traveling Piano Man!
Lukas Koeninger wuchs im Tiroler Oberland auf, brachte sich als Teenager auf einem Kinderkeyboard Boogie-Woogie bei und zog mit Anfang zwanzig nach Südfrankreich – ohne ein Wort Französisch zu sprechen. Heute tourt er mit seinem legendären 300 Kilogramm schweren blauen Piano durch Europa, darf sich «The Killer's Godson» nennen und hat in Ribérac sein eigenes Boogie-Festival gegründet. Im Gespräch nach seinem ausverkauften Konzert in der Villa Wellentanz erzählt Lukas von seinem Weg als Autodidakt, seinem Leben zwischen Österreich und Frankreich, der Freundschaft mit der Familie von Jerry Lee Lewis – und davon, was passiert, wenn zwei wilde Klaviere in einem kleinen Konzertsaal im Zürcher Tösstal aufeinandertreffen.
Hamp Goes Wild – Der Stammvater der Zürcher Boogie-Schule
Hans-Peter Ruosch alias Hamp Goes Wild steht seit 1985 auf der Bühne und wurde vom Blick einst als «Schweizer Jerry Lee Lewis» bezeichnet. 1992 musste er in Wettingen tatsächlich für den angeschlagenen Jerry Lee Lewis einspringen – ein Moment, der sein Leben als Musiker prägte. Im Gespräch erzählt Hamp von über 40 Jahren auf der Bühne, von seinem Bruder Dave, der an der ZHdK Jazzpiano unterrichtet, und davon, wie er einem elfjährigen Buben aus Uster seine allerersten Boogie-Lektionen erteilte – heute kennt man ihn als Chris Conz, einen der wichtigsten Boogie-Pianisten Europas. Und er verrät, was passiert, wenn am 28. März in der Villa Wellentanz zwei wilde Klaviere aufeinandertreffen.
Mein Sohn Adrian produziert ebenfalls einen Podcast. Du findest ihn auf spotify.
