Hamp goes wild (Hanspeter Ruosch)
Hamp Goes Wild – was braucht guter Rock'n'Roll? Einen knallenden Kontrabass, einen stetigen Drummer als Puls der Band, ein Piano, das den Boogie-Woogie-Swing aufrechterhält, und eine starke Stimme. Wenn das Rezept stimmt, sind Genregrenzen zwischen Boogie-Woogie, Piano-Blues und Rock'n'Roll nebensächlich – Hauptsache, es fetzt. Und das tut es bei Hamp Goes Wild ohne Zweifel.
Seit 1985 ist Hamp als Pianist und Sänger auf der Bühne. Den Grundstein legte ein erster Preis am Talentschuppen von Victor Eugster (Trio Eugster), gefolgt von Fernsehauftritten und zahlreichen Live-Shows. Am 5. Juli 1992 sprang er in Wettingen für den legendären Jerry Lee Lewis ein, der vor dem Konzert zusammengebrochen war – eine einmalige Gelegenheit und ein Höhepunkt seiner Karriere.
Seither hat Hamp unzählige Auftritte absolviert: am «Out in the Green»-Openair, als Stargast beim Musical Buddy in Hamburg (in der Rolle von Jerry Lee Lewis), am Rock'n'Roll Festival im Albisgüetli Zürich mit Linda Gail Lewis, am Bluesfestival Luzern, am Boogie Woogie Festival in Laroquebrou (Frankreich) und an der Tour de Suisse in Davos, um nur einige zu nennen.
Fünf Alben dokumentieren sein Schaffen – von der Debüt-CD Hamp Goes Wild (1992) über Roomin' House Boogie (2008, mit einem Duett mit Musicstar Carmen Fenk) bis zur jüngsten Veröffentlichung Ten Long Fingers (2017). Die Spielfreude ist bis heute ungetrübt. So keep on rockin'!
Hamp Goes Wild – Der Stammvater der Zürcher Boogie-Schule


