Thomas Grossenbacher
Thomas Grossenbacher wurde in Zürich geboren und begann im Alter von zehn Jahren mit dem Cellospiel. Schon nach wenigen Lektionen bei Tatjana Valleise, der damaligen Solocellistin des Tonhalle-Orchesters Zürich, stand sein Entschluss fest, Musiker zu werden. Seine weiteren Lehrer waren Mischa Frey und Claude Starck am Konservatorium Zürich sowie David Geringas an der Musikhochschule Lübeck, wo er sein Studium mit dem Konzertexamen «mit Auszeichnung» abschloss.
Wichtige künstlerische Impulse erhielt er zudem von Menahem Pressler, Robert Mann, György Ligeti und Alfred Schnittke.
Über 26 Jahre lang war Thomas Grossenbacher Erster Solocellist im Tonhalle-Orchester Zürich und arbeitete unter Dirigenten wie David Zinman, Armin Jordan und Paavo Järvi. Seine CD-Einspielung von Richard Strauss' «Don Quixote» mit dem Tonhalle-Orchester unter David Zinman fand grosse internationale Beachtung. Als Kammermusiker und Solist konzertiert er in Europa, den USA, Taiwan und Japan.
Heute ist Thomas Grossenbacher Professor an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er Violoncello und Kammermusik unterrichtet. Zahlreiche seiner ehemaligen Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und besetzen exponierte Positionen in namhaften Orchestern und Kammermusikformationen.
